Edelstahl ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle, deren Schwefel- und Phosphorgehalt (sogenannte Eisenbegleiter) 0,035 Prozent nicht übersteigt.
Häufig sind danach weitere Wärmebehandlungen (zum Beispiel Vergüten) vorgesehen. Die alleinige Begriffsdefinition, ein Edelstahl sei ein "chemisch besonders reiner" oder "nicht rostender" Stahl, ist also ungenau beziehungsweise falsch. Zu den Edelstählen zählen nämlich hochreine Stähle, bei denen durch einen besonderen Herstellungsprozess Bestandteile wie Aluminium und Silizium aus der Schmelze ausgeschieden werden, oder zum Beispiel auch hochlegierte Werkzeugstähle, die für eine spätere Wärmebehandlung vorgesehen sind.
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