Erdöl entstand aus winzigen Algen und Tieren, die sich vor Millionen von Jahren auf dem Meeresgrund abgelagert und mit Schlamm und Sand vermischt haben.

Ständig neu hinzukommende Lagen pressten die unteren Schichten zusammen. Dabei entstand Erdöl, eine schwarze, übel riechende schmierige Flüssigkeit, sowie in Hohlräumen darüber Erdgas als Nebenprodukt.

Das Erdöl sammelt sich, durch Druck empor gepresst, in so genanntem Speichergestein. Es wird von undurchlässigen Gesteinsschichten eingeschlossen. Speicherkammern befinden sich nicht nur unter dem Festland, sondern auch unter den Meeren. Von einer Bohrinsel aus lassen sie sich anbohren. Es ist recht aufwändig, Öllagerstätten aufzuspüren. Erdöl, das an Land gefunden wurde, lässt darauf schließen, dass sich dort einst der Meeresgrund befand.

Kohle, Öl und Erdgas entstehen auch heute neu. Dennoch werden diese Brennstoffe als nicht erneuerbar angesehen. Ihre Entstehung dauert nämlich mehrere hundert Millionen Jahre. Das ist zu lange, um unsere Vorräte zu ersetzen, bevor die Natur neue geschaffen hat. Wir sollten daher sehr sparsam mit diesen Energieträgern umgehen.

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