Die Tageszeitangabe war eine Dienstleistung der Telefongesellschaft.

Auch Telefone mit Uhrzeitangaben gab es schon. Das funktionierte so (Fernsprechordnung $23), dass man
- entweder in einem vorab erteilten schriftlichen Auftrag regelmäßig von einer Vermittlungsbeamtin angerufen wurde
- oder man rief die Beamtin an und sagte "Bitte Tageszeit".
Zitiert aus den Regeln für Fernsprechanschlüsse (Auszüge) zitiert aus dem Telefonbuch für Berlin 1925.

Später gab es dann Sonderrufnummer (119), die regelmäßig die Zeit vorlasen. "Beim nächsten Zeichen ist es ...".