Die Deichbehörden und -Verbände legen fest, welche Abmessung ein Deich haben muss. Diese Festsetzung wird Bestick genannt.

Dieser Begriff rührt noch aus der Zeit als Stroh und Reet zum Uferschutz verwendet wurde. Zu diesen sogenannten Besticken wurde eine Deichnadel genommen: Ein etwa 60 cm langer Holzstiel mit einer flachen Eisenspitze mit stumpfer Schneide und einen stempelförmigen Kopf. Mit der Deichnadel wurde Stroh und Reet in die Grassode eingedrückt.

Die Höhe der Deiche wird bemessen nach dem am höchsten zu erwarteten Hochwasserstand plus einer dazu gerechneten Reserve. Der Weserdeich in Bremerhaven wurde deshalb ab 2013 von der Seebäderkaje bis zum Strandbad um zwei Meter auf 8,60 Meter erhöht.

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